Das Clubhaus Bei der Gründung des TMC dachte wohl keiner der anwesenden 32 Männer an ein Clubhaus, weder zur Miete und schon gar nicht als Eigentum des TMC! Da zwei der Gründungsmitglieder jeder eine Gaststätte in Trier hatte, einigte man sich, die Treffen und Versammlungen abwechselnd in diesen abzuhalten. Es waren das Gasthaus “Zur Römerbrücke” in der Karl Marx - und die Gaststätte “Zum Rennfahrer” in der Saarstraße, Dies wurde bis Juni 1966 so durchgeführt. Von da an wurden die Versammlungen in der Gaststätte “Zum Bildstock” auf der Weismarkt abgehalten.(Die Gründe dafür sind dem Autor nicht  bekannt) Ende 1978 gibt die Wirtin das Lokal auf, und der Club muß sich ein neues Domiziel suchen. Nach einigen “Notversammlungen” im Gasthaus “Zur Römerbrücke” finden ab März 1979 die Versammlungen im Gasthaus “Möller” im Südbad statt. Im April 1980 dann wieder ein Wechsel des Lokals. Es ist das Gasthaus “Zum Neutor”. Von diesem Termin an finden auch die Versammlungen nicht mehr am Ersten  Mittwoch , sondern am Ersten Freitag im Monat statt. Zwanglose Treffen sind immer noch im Gasthaus “Zur Römerbrücke” Im Laufe der nächsten Jahre kommt immer öfter der Wunsch nach einem Clubhaus als Treffpunkt der Mitglieder auf die Tagesordnung. Gründe dazu gibt es ausreichend: Ein Treffpunkt für alle Mitglieder, zu jeder Zeit, jedes Mitglied soll einen Schlüssel bekommen, man ist nicht gezwungen etwas zu verzehren, die Preise sollen niedriger und “Anschreiben” möglich sein. Zu Beginn des Jahres 1983 ergibt sich unter anderem die Möglichkeit Räume im Paul Schneider Haus in Trier Nord zu mieten oder ein ehemaliges Stellwerk der Bahn an der Schönbornstraße. Man entscheidet sich für das Stellwerk, trotz erheblichem Renovierungsbedarf und gegen das Paul Schneider Haus. Das Stellwerk ist billiger zu mieten und man ist alleine im Gebäude und der “eigene Herr”. Schade ist nur, das eine sehr geringe Zahl von Helfern  dann an die Renovierung ging. Im September war es dann soweit, die erste Clubversammlung fand im Stellwerk statt. Leider nahmen einige Mitglieder das zum Anlass ihre Mitgliedschaft zu kündigen. Hier eine geringe Auswahl an Bildern vor und nach der Renovierung So haben wir oft dort gefeiert Der Nikolaus kam sogar mit einer Lock ins Stellwerk um die Kinder zu beschenken! Die Clubmitglieder und Freunde verbrachten in den Räumlichkeiten viele sehr schöne aber auch einige traurige Stunden, 1997 dann der Hammer! Nur durch Zufall erfuhr der Club von der Absicht der Bahn das Stellwerk zu verkaufen. Es war weder ein Vorkaufsrecht vorgesehen, noch wollte oder konnte man uns keine Ausschreibung zusenden. Der Club sollte in der Tageszeitung nachlesen,wann das Haus zum Kauf angeboten wird und das, obwohl er in den vergangenen 15 Jahren in Erhalt (neues Dach) und Renovierung fast 15 000 DM  ohne geleistete Arbeit investiert hatte! Die Verkaufsanzeige dann in der Samstagsausgabe des TV am 15./16. Februar 1997. Die Bahn wollte einen Kaufpreis von 40 000,- DM. Bereits 2 Wochen später suchte der TMC , ebenfalls im TV, neue Räumlichkeiten zum Kauf oder zur Miete. Hier gab es zwar einige Angebote welche sich aber aus den verschiedensten Gründen nicht realisieren ließen. Trotz einiger Bedenken gab der TMC ein Angebot ab das knapp über dem verlangten Mindestkaufpreis lag. Leider wurde er von einem Spekulanten um mehr als das Doppelte überboten!!!. Da dieser nur mit einem ganz kleinen Teil des Grundstückes “ Geld machen” wollte bot er dem Club die Räumlichkeiten zur Miete an. Hier kamen neue Schwierigkeiten auf den Club zu, denn nur mit einer Sondergenehmigung der Stadtwerke Trier durfte die Bahn dem TMC Strom aus dem eigenen Netz liefern. Ein Anschluß an das öffentliche Netz kostete ca 30 000,- DM. Die Bahn kündigt den Mietvertrag  zum 30.09.1997. Sie bietet dem TMC 2 andere Objekte zur Miete an. Einmal an der Bahn zwischen Föhren und Hetzerath und einmal in Karthaus. Einstimmiges Urteil, beide abbruchreif und eine Unverschämtheit der Bahn. Von Seiten der Stadt Trier wird ebenfalls alles versucht dem TMC zu helfen doch auch das fruchtet nicht. Dann wird dem Club ein Haus in Könen angeboten. Nach der Besichtigung sind vom Vorstand 2 für den Kauf, 2 sind dagegen der 5. ist aus “wirtschaftlichen Gründen” dafür. In einer außerordentlichen Versammlung am 16.06 dann die Entscheidung. Von den 25 anwesenden Mitgliedern sind 20 für den Kauf 4 dagegen und einer hat keine Meinung. Auch sind die Mitglieder bereit das fehlende Kapital dem Club zu leihen. Die Rückzahlung erfolgt nach den Möglichkeiten der Clubkasse oder auf Wunsch des Kreditgebers. Der 1. Vorsitzende garantiert die Rückzahlung zu jeder Zeit. Dienstag, der 30.09. nachdem das Stellwerk ausgeräumt ist, Abschiedsfete im Clubraum.   Am 07. 1997 November dann die erste Versammlung nach Umbau und Renovierung im Clubeigenen Haus in Könen. Auch hier einige Bilder zum “vorher, nachher” Es werden noch einige Bilder folgen. Leider dann hier wie schon im alten Clubhaus, mehrere Mitglieder kündigen ihre Mitgliedschaft, da ein “Trierer  Club” auch seinen Sitz in Trier haben sollte. Dem ist grundsätzlich zuzustimmen, jedoch ist dies für den TMC nicht zu finanzieren.